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Bessere Leistung ohne Doping
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Original Articles Date:01.01.1970
eingestellt: Kurt

Sich vom Doktor fit machen lassen, aber kein Doping: Das wünschen sich viele Sportler. Der "Leibarzt" des "Team Gerolsteiner" und zahlreicher anderer Leistungssportler schafft das mit Homöopathika!

Neben den Radsportprofis hat Professor Dr. Peter Billigmann im Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland Leichtathleten, Ruderer und Tischtennisspieler unter seinen Fittichen. Zudem betreut er u.a. Bundesliga-Fußballer und Eishockeyspieler. "Viele der Sportler fragen mich immer wieder nach naturheilkundlichen Möglichkeiten, ihre Ausdauer zu verbessern und die Erholungsphasen zwischen den Höchstleistungen zu verkürzen - alles ohne Doping, versteht sich", erklärte der Arzt gegenüber Medical Tribune. "Grippecocktail" und "Entgiftungs-Set" lautet die Antwort des Sportmediziners. Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen?

Grippe verhindert Wettkampf nicht mehr
Zur Steigerung der Abwehr bietet Prof. Billigmann seinen Sportlern eine Kombination aus Echinacea compositum Cosmoplex®, Engystol®, Lymphomyosot® und Gripp-Heel® an. Die Tabletten werden als Kur dreimal pro Jahr - Januar, April, Oktober - über einen Monat eingenommen und zeigen beeindruckende Erfolge, spricht der Arzt aus Erfahrung. Er schilderte beispielsweise den Fall einer 18-jährigen Ruderin, die "wahnsinnig grippeanfällig" war, seit der Behandlung aber keinen Wettkampf mehr wegen Erkältung absagen musste. Auch habe er bei Cocktail-Behandelten seltener Veränderungen im Blutbild gesehen, die nach schweren Anstrengungen normalerweise auftreten.

Entgiftungs-Set bessert Regeneration
Zur Verbesserung der Regeneration zwischen den Wettkampfphasen empfiehlt Prof. Billigmann ein "Entgiftungs-Set", das aus Lymphtropfen S, Nieren-Elixier ST und Leber-Galletropfen SN besteht und die Athleten von Stoffwechselendprodukten befreien soll. Bei einem Nachwuchssportler des Team Gerolsteiner habe diese Behandlung z.B. die Performance stabilisieren können. Studien, gibt der Arzt auf Nachfragen von Medical Tribune zu, kann er noch keine vorweisen. Seine Beobachtung, dass katabole Stoffwechselsituationen (mit CK-Spiegeln über 250 bis 300 U/l) sich unter der Entgiftungsbehandlung schneller zurückbilden - ebenso wie Stresszeichen im Blutbild unter dem Grippecocktail -, hat er aber vor, mit Evidenz zu untermauern. Was solche Untersuchungen erschwert, ist u.a., dass Hochleistungssportler sich ungern auf eine eventuelle Plazebo-Einnahme einlassen. Prof. Billigmanns Athleten profitieren durch die Bank von dem homöopathischen Konzept.

Auch Hobbysportler profitieren
Dass seine Konzepte sich auch auf den Laiensport übertragen lassen, davon ist der Sportmediziner überzeugt. Denn nicht wenige Hobbyathleten halsen sich ihr Fitnessprogramm zusätzlich zu Job- und Familienstress auf, und daraus resultiere unterm Strich ebenfalls eine große Belastung.


Homöopathie statt Kortison

Wie kam Prof. Billigmann überhaupt auf die Idee, Sportler mit Homöopathika zu verarzten? "Die Dopinggesetze wurden immer restriktiver", so die Antwort. "Um z.B. in der Traumatologie Kortison lokal einzusetzen, musste man sich als Arzt die Finger wund schreiben, um die Genehmigung von NADA* bzw. WADA* zu erhalten."

Daher probierten es einige Betreuer von Sportstars mit Zeel® comp. N oder Traumeel® S statt Steroidinjektionen - etwa bei Muskelkontusionen, -faserrissen oder auch beginnender Arthrose. Das Ergebnis nach fünf bis acht Injektionen konnte sich mit dem Erfolg der Kortisonspritze durchaus messen, so die Erfahrung des Arztes: "Und da war mein nächster Gedanke, mit Komplexhomöopathika auch Abwehr und Leistung zu verbessern."

*National bzw. World anti-Doping Association
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