english german  StartseiteFORUMBerichteMeine GalerieKontaktBacklinkImpressum  

Statistik

Alle Artikel | AAS-Reports | Diät | Ernährung | Events | News | Training | Wissen |
Fakten zum Fettverzehr
{BANNER_NEWP_QUER}
Herausgeber:
Original Articles Date:01.01.1970
eingestellt: Kurt

Viele Sport- und Ernährungszeitschriften gehen aktuell dazu über, fettreiche Ernährung nicht mehr abzulehnen, sondern auf ihren Nutzen zu beleuchten. Fett ist nicht ungesund ist der allgemeine Tenor.

Eine neuere Studie, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, so berichtet die Sport & Fitness in Ausgabe 01/2001, belegt, dass eine fettreiche Kost, die in dieser Studie aus 36 Kalorienprozent bestand, sowohl zu einer Senkung des Blutcholsterinspiegels als auch zu einer Senkung des LDL-Cholesterinspiegels und der Triglyceride führte.

Die Zeitschrift Muscle & Fitness berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über eine Studie des American College of Sports Medicine, in der Testpersonen (Wettkampfradler) über einen Zeitraum von 12 Wochen entweder eine Ernährung aus 50 Kalorienprozent Fett oder 69 Kalorienprozent Kohlenhydrate einhielten. Nach dem Ende der Testphase, konnten keine Gewichts- oder Körperfettgehaltsveränderung festgestellt werden. Bei der kohlenhydratreichen Gruppe verschob sich allerdings das Fett an den Beinen, während die Knochenmineraldichte bei der fettreichen Gruppe stieg.

Eine weitere Studie, die im American Journal of Clinical Nutrition publiziert wurde, führt die Sport Revue aktuell auf. Man stellte in ihr fest, dass Frauen zwischen 45 und 53, die sich fettarm ernährten, eine um 19 Prozent geringere Kalziumabsorbtionsrate aufweisen, als Frauen, die sich fettreich ernähren.

Bereits 1987 berichtet das American Journal of Clinical Nutrition von einer Gruppe von 25 männlichen Afroamerikanern, die fünf bis sechs Eier, hierzulande berüchtigt wegen Ihres hohen Cholesteringehaltes, täglich konsumierten und trotzdem einen Gesamtcholesterinwert von nur 187 mg/dl und einen LDL-Cholesterinwert von sagenhaften 62 mg/dl aufweisen konnten.

Im Juli 1999 war in der Zeitschrift Todays Dietitan zu lesen, dass reichlich fettreiche Nüsse in der Ernährung zum Schutz vor bestimmten Krebsarten beitragen können.

In der Januar-Ausgabe der Men`s Health findet man einen fünfseitigen Bericht unter dem Titel "Die Diät-Revolution" der in fettgedruckten Lettern zu lesen gibt: Fleisch ist gesund, Fett macht schlank und Kohlenhydrate dick. Zu viele und vor allem die falschen Kohlenhydrate führen zu erhöhter Insulinausschüttung. Die Bauchspeicheldrüse wird überlastet, Diabetes droht, Blutdruck, -gerinnung und -fettwerte werden negativ beeinflusst (metabolisches Syndrom) und das Körpergewicht steigt, denn Insulin fördert auch die Fetteinlagerung.

Unter anderem ist dort von einem Versuch mit 157 übergewichtigen Diabetikern zu lesen, die angehalten wurden, Ihre Kohlenhydratzufuhr einzuschränken und auf Kohlenhydrate aus Obst und Gemüse zu beschränken. Fettreiche Lebensmittel wie Nüsse, Milchprodukte, Eier, Fleisch und Fisch waren ohne Begrenzung erlaubt. Es stellte sich eine Ernährung zu 50 Prozent Fett, 30 Prozent Protein und 20 Prozent Kohlenhydrate ein. Trotz der hohen Fettzufuhr verloren die Probanden an Körpergewicht, da Sie mit einem Drittel weniger Energie auskamen. Gesamtcholesterin, LDL-Chlesterin und Triglyceride sanken, während der HDL-Cholesterinspiegel anstieg.

Auch die "Fit For Fun", einst rein auf fettarme Kost fixiert, lenkt die Aufmerksamkeit der Leser der aktuellen Ausgabe mit einem großen Artikel "Schlank ohne Diät" auf sich.

Die Zeit des Umdenkens hat bereits eingesetzt. Früher oder später wird auch die Schulmedizin hierzulande diesen Ergebnissen Tribut zollen müssen und Ihre Empfehlungen für eine gesunde Ernährung anpassen müssen.

Geschrieben von:
"Fakten zum Fettverzehr", Andreas Arnold

Quellenangabe:http://www.fitmedia.de
Bildnachweis:-
gelesen:1229{BANNER_PN_QUER}
 


Reg. Benutzer:,Gäste:10
{BANNER_NEWP}
2006 Copyright Trebaxa.com
Muscle Sports
{EXEC_PAGE_RANK}