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Original Articles Date:30.04.2007
eingestellt: ASuSku
Das Management von Sly Stallone wollte die "australische Affäre" als Nichtigkeit abtun. Doch jetzt sitzt der Action-Star wohl so richtig dick in der Tinte.
Den Promotion-Trip nach Australien für "Rocky Balboa" dürfte Sylvester Stallone mittlerweile schwer bereuen. Die unangenehme Begegnung mit dem australischen Zoll am Flughafen und die Untersuchung seines Hotelzimmers haben nicht nur peinliche Schrammen am frisch aufgemöbelten Image des Action-Stars hinterlassen - jetzt drohen ihm ernsthafte juristische Konsequenzen.
Zoll und Polizei hatten am Wochenende Substanzen aus Stallones Besitz konfisziert. Das Management des "Rocky"- und "Rambo"-Darstellers zeigte sich daraufhin demonstrativ gelassen. Bei den Substanzen handele es sich um Vitamine und Proteine, die Sly "seit Jahren für seine Fitness einnehme". Die Beschlagnahmung und die Durchsuchung seien lediglich Standard-Prozeduren und die angebliche Affäre werde sich bald in Wohlgefallen auflösen.
Stallion auf Steroiden
Spätestens als sich Stallone und seine Entourage am Montag morgen per Privatjet zu den Dreharbeiten für "Rambo IV" nach Thailand verabschiedeten, schien das ganze als Missverständnis bzw. unbedeutende Ordnungswidrigkeit geklärt. Nun jedoch folgte das böse Erwachen: Denn die australischen Behören gaben jetzt bekannt, dass es sich bei den beschlagnahmten Substanzen keineswegs um Vitaminpillen und Eiweiß-Präparate handelte, wie von Stallones Management behauptet. Es seien vielmehr Steroide, Wachstumshormone und Anabolika gefunden worden.
Ein solcher Fund reicht nicht nur aus, um Doping-Fahnder im Spitzensport vor Freude in die Luft springen zu lassen, in Australien ist bereits der Besitz solcher Substanzen strafbar. Stallone wird mit Sicherheit noch einmal in Australien verhört werden. Es erwartet ihn mindestens eine Geldstrafe von 100.000 US-Dollar, im schlimmsten Fall sogar eine Haftstrafe von 5 Jahren. Die Höhe der Strafe ist von der Menge abhängig, deren Besitz dem Action-Star eindeutig nachgewiesen werden kann.
Ein Sprecher der australischen Zollbehörden machte klar, dass es sich bei dem Fall um keine Lappalie handelt: "Es wird gegen Herrn Stallone unabhängig von seiner Prominenz und seinem Status ermittelt." Sieht aus, als müsse sich Sly warm anziehen....
Quellenangabe:-
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